09/05/2015
Danke auch an den deutschen Kulturstaatssekretär Tim Renner, für seine Unterstützung des Projektes.
Grußwort Kulturstaatssekretär TIM RENNER
Anlässlich der Kick-Off Veranstaltung der weltweit projektierten Friedensperformances- und installationen BATTLEFIELD LOVE MEMORIALS,
Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Teilnehmer und Unterstützer,
ich freue mich, dass heute, am 70.Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges, das Battlefield Love Memorial als ein künstlerisches Signal von Berlin aus gesendet wird.
Die Symbolkraft des Kunstwerks ist eindeutig: Die Transformation von der aggressiven Eskalation zur friedvollen Deeskalation, die heute mit 200 Menschen dargestellt wird, soll nach dem Credo des österreichischen Künstlers Nikolaus Eberstaller den Beweis antreten, dass eine positive Veränderung der Welt möglich ist. Neben der Erinnerung an das Schreckliche, der Aufarbeitung von Ursachen und Wirkung, ist dem Künstler das Aufzeigen positiver Zukunftsperspektiven wichtig.
Besondere Freude bereitet es mir, an dem heutigen, geschichtlich so bedeutenden – Tag, die gelungene Kooperation mit der polnische Stadt Breslau/Wrocław ankündigen zu dürfen: auch die Europäische Kulturhauptstadt 2016 wird Battlefield Love Memorial auf 3.500 m2 Fläche zeigen. Ist dieser deutsch-österreichisch-polnische Schulterschluss nicht ein unmissverständliches Zeichen von Partnerschaft, Verständigung und Aufarbeitung? Ich meine, die Unternehmung eines gemeinsamen Kunstprojekts kann der Völkerverständigung nur gut tun.
Die heutige Performance Battlefield Love Live wird im Wesentlichen von Schülerinnen und Schülern getragen – ihnen und ihren Schulen sei für die tatkräftige Hilfe und Mitarbeit gedankt!
Berlin hat als Gastgeber der Veranstaltungsreihe MAI `45 - BERLIN IM FRÜHLING die Voraussetzungen geschaffen, um der Welt zu zeigen, wie sehr das Friedvolle mittlerweile in dieser Stadt verankert ist.
Ich bedanke mich für diese künstlerische Bereicherung bei dem Künstler, der Kulturprojekte Berlin GmbH, der TU Berlin, allen Kooperationspartnern, der Berliner Projektgalerie Whiteconcepts und dem UNICEF-Projekt Youth LeadeR. Auch deutsche und internationale Unternehmen haben geholfen, um die aufwändige Inszenierung wahr werden zu lassen. Dank auch den Berliner Kreativen, die dies heute dokumentieren, um es aussagekräftig in die Welt zu senden.
Möge die heutige symbolische Transformation vom Schlachtfeld zur lebendigen Liebe gelingen!
Ich darf allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg, dem Projekt weitere Unterstützung und uns allen Frieden für die ganze Welt wünschen.
Tim Renner
Kulturstaatssekretär