28/06/2026
🚑 Humanitäre Hilfe kennt keine Grenzen
Am 24. Juni waren wir mit einem Rettungswagen an einem weiteren Einsatz im Rahmen des Mechanismus Kleeblatt Ost beteiligt. Nach der Landung eines medizinischen Evakuierungsfluges auf dem Flughafen Leipzig/Halle unterstützten wir die Verteilung ukrainischer Kriegsverletzter in spezialisierte Krankenhäuser der Region.
Der Kleeblatt-Mechanismus wurde ursprünglich während der COVID-19-Pandemie entwickelt, um Patientinnen und Patienten bundesweit auf freie Behandlungskapazitäten zu verteilen. Seit 2022 wird dieses bewährte System auch für die medizinische Evakuierung schwerverletzter und schwerkranker Menschen aus der Ukraine eingesetzt. So können Betroffene schnell und koordiniert in Kliniken gebracht werden, in denen sie die notwendige spezialisierte Versorgung erhalten.
Für uns war es selbstverständlich, unseren Beitrag zu diesem wichtigen Netzwerk zu leisten. Solche Einsätze zeigen, wie entscheidend die enge Zusammenarbeit von Rettungsdiensten, Kliniken, Behörden und Hilfsorganisationen ist – über Ländergrenzen hinweg und mit einem gemeinsamen Ziel: Menschen in einer Ausnahmesituation bestmöglich zu helfen.
Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam leisten wir einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für Menschen, die durch den Krieg in der Ukraine schwer getroffen wurden.
Als interessante Hintergrundinformation: Der Kleeblatt-Mechanismus umfasst fünf regionale Verbünde. Zum Kleeblatt Ost gehören Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wobei Sachsen-Anhalt die Koordinierung (Single Point of Contact) übernimmt. Seit Beginn der medizinischen Evakuierungen aus der Ukraine wurden über dieses System bereits weit mehr als 1.500 schwerverletzte und schwerkranke Patientinnen und Patienten zur Weiterbehandlung nach Deutschland gebracht.